[- woahaberjetztechtmaey -]

Donnerstag, 28. April 2011

and I just can't seem to get enough

Und ich so: voll mit der Hand über der Herdplatte. Schon wieder und mit dem wohligen Gefühl in der Magengegend, dass ich sie da bald nochmal drauflegen werde. Weil. Manchmal steh' ich echt fassungslos neben mir und weiß nicht, ob ich mir selbst ordentlich auf den Hinterkopf schlagen oder doch lieber frisches Popcorn besorgen soll.

Mittwoch, 2. März 2011

feierabend

du weißt gar nichts. kannst du auch nicht, weil ich selber nichts weiß. es war dunkel, stockfinster, das benzin hat alles was da an geruch gewesen sein könnte überdeckt. nichts war zu sehen oder zu riechen, und der lärm der maschinen hat alles andere übertönt, alles. also hör auf mit dem scheiß, du weißt nichts, du hast keine verdammte ahnung von dem, was da vor sich ging. selbst ich weiß es nicht, dabei kann ich das blut noch auf meinen lippen schmecken. also hör jetzt auf, mir erzählen zu wollen was passiert ist. halt einfach die fresse, von mir aus fick mich, aber danach will ich endlich meinen kaffee und die zeitung.

Samstag, 15. Januar 2011

Unconveyed response

Auf deine manipulativen Spielchen lasse ich mich nicht ein, weswegen ich mich nicht rechtfertigen und nicht erklären werde, aber wenigstens deiner Bitte nach Feedback nachkomme.

Du wolltest von mir wissen, warum Menschen nicht mit dir klar kommen, und ich wollte dir nicht antworten, weil ich dich dazu zu wenig kannte und pseudoanalytische Schnellschüsse nicht mag. Und ich kam ja auch klar mit dir. Anfangs.

Mittlerweile kann ich dir jedoch sagen, warum zumindest _ich_ nicht mit dir klarkomme bzw. nicht mehr klarkommen möchte:
du bist anstrengend bis zum Gehtnichtmehr. Meine wirklich guten, langjährigen Freunde haben das unbedingte Recht, in meinem Leben ab und zu anstrengend bis zum Anschlag zu sein. Sie dürfen das, so wie ich es in ihrem Leben ab und zu darf. Du gehörst jedoch nicht dazu. Nicht nach zwei Monaten, die wir uns kennen, nicht nach ein paar mal sehen und miteinander schlafen. Witzigerweise hättest du vielleicht irgendwann dazugehören können, wenn du der Sache mal ein bisschen Zeit gegeben hättest, und weniger gewollt, aber dafür mehr zugelassen hättest.

Aber du hast keinerlei Gefühl für natürliche Grenzen anderer Menschen, für ein gesundes Maß an Nähe und Abstand. Du nennst mich einen menschlichen Blutegel? Du willst alles oder nichts, die totale Nähe, von Menschen, die gerade erst in deinem Leben aufgetaucht sind. Und wenn du die nicht bekommst, wenn es anderen zuviel wird, schmeißt du mit Dreck um dich, weil du dich verletzt fühlst. Du trägst dein Leid als Mensch ohne Freunde in Form deiner Misanthropie bis hin zur Verachtung anderer Menschen vor dir her; jede Nettigkeit dir gegenüber birgt gleichzeitig die Gefahr in sich, ein zentnerschweres Gewicht zu werden, weil du sie überinterpretierst und zum Anlass nimmst, dich mit allem was du hast, an einen Menschen zu hängen, den einen, der jetzt mal nicht so ist "wie die anderen". Und du glaubst, es gäbe irgendein Recht darauf, sich so zu verhalten. Da fängt man dann an, über's Nettsein dir gegenüber gut nachzudenken.

Du bist in deiner Einsamkeit derart arrogant und anmaßend geworden, dass du ernsthaft glaubst, Menschen durchschauen zu können, die du in zwei Monaten sechs- oder siebenmal gesehen hast. Du bildest dir ein, mich beurteilen zu können, sowie du die meisten Menschen beurteilst, von oben herab aus deiner Schutzarroganz in der du dich für besser, zugewandter, menschlicher hältst, als "die anderen" es sind. Das bist du nicht. Du interessierst dich einen Scheiß für den Menschen vor dir, du suchst lediglich nach weiteren Begründungen für deine Misanthropie, nach Beweisen dafür, dass nicht du das Problem bist, sondern die anderen. Du bist einfach nicht fähig, mit anderen Menschen dauerhaft Bindungen aufzubauen, weil du kein Gefühl für angemessenes Verhalten ihnen gegenüber hast. Das stört die meisten Menschen, weil du ihnen immer wieder verbal und emotional auf die Füße trittst, ohne es zu bemerken und ohne es zu korrigieren, wenn man dich darauf aufmerksam macht. Stattdessen reagierst du beleidigt, zickig, verletzend. Meinst, einen Anspruch auf Sonderbehandlung zu haben, weil du nunmal so bist. Das zählt aber leider nicht, das zählt bei den meisten erst, wenn man eine Freundschaft aufgebaut hat. Aber mit dir wollen sie das, schätzungsweise aus oben genannten Gründen, nicht. Und warum sollten sie, um dich zu zitieren - würdest du jemanden wie dich in deinem Leben haben wollen? Und deswegen bist du verletzt und traurig. Das macht dich aber nicht besser und die anderen nicht schlechter. Das macht einzig und allein dich einsam.

Du merkst nicht, wann es genug ist. Du merkst nicht, wann es zu viel ist. Man muss es dir sagen, immer wieder sagen, wenn du Grenzen überschreitest, und dann erklären, Dinge, die man nicht erklären kann, die einfach sind wie sie sind, und NUR wenn dir die Erklärung, warum man allein sein möchte, über ein Thema nicht sprechen, sich angegriffen fühlt, whatever, befriedigend erscheint, nachvollziehbar in deiner extremen Alles-oder-nichts-Welt, lässt du sie gelten und hörst vielleicht(!) für den Moment mit der Grenzüberschreitung auf, aber eben nur wenn dein Gegenüber genug darum kämpft.

Wenn du bei mir warst, war es fast nicht möglich, dich wieder loszuwerden, wenn es mir nach 16(!) Stunden dann mal gereicht hat, und ich Zeit für mich brauchte. Nach Ankündigung. Ich kenne niemanden, den man fünf mal bitten muss, (m)eine Wohnung zu verlassen. Niemanden außer dir. Dich muss man zwingen, dir muss man irgendwann sagen, du sollst jetzt endlich mal abhauen, weil du es anders nicht verstehst, es anders anscheinend nicht zu dir durchdringt. Und dann bist du beleidigt, weil man grob zu dir war, und ich bin die Böse.

Du stehst nachts um vier vor meiner Tür, obwohl wir uns kaum kennen. Ich lasse dich rein, sage dir, dass ich auf dem Weg ins Bett bin, aber dass du hier bleiben kannst, weil ich es in meiner egomanen, empathielosen, verlogenen Art nicht über mich bringe, dich noch eine Stunde durch die Kälte laufen zu lassen, und du hast die Frechheit, mir in deinem von chemischen Drogen verzerrtem Kopf zu sagen, du würdest jetzt aber noch nicht schlafen wollen, sondern erstmal mit mir quatschen. Und bist beleidigt, wenn ich mich durchsetze und ins Bett gehe.

Du versuchst zu manipulieren durch unterschwellige Forderungen, das Erzeugen von Gewissensbissen, Beleidigtsein, Zuwendungsentzug und Unterstellungen, und all dem gibst du den Anschein absoluter Legitimität, weil der andere, in diesem Falle ich, böse war. Oder es sei, wenn er nicht nach deinen subtilen Vorstellungen handelt. Gleichzeitig bekommst du den Mund nicht auf, redest in Rätseln, in persönlichen Verschlüsselungen, erwartest aber, dass man das durchschaut und weiß was du meinst bzw. willst. Tut man das nicht, ist man auch nur so oberflächlich wie die anderen. Vor fünfzehn Jahren wäre ich dir da voll ins Netz gegangen, hätte mir eingebildet, dir gegenüber eine Verpflichtung zu haben und wahrscheinlich wäre ich in die Nähe der Selbstaufgabe geraten, bei dem Versuch, dir zu helfen, für dich da zu sein. Heute weiß ich, dass für Menschen wie dich niemand ausreichend da sein kann, und dass es, weil es für dich immer zu wenig ist und nie genug, keinen Sinn macht, es auch nur zu versuchen. Weil man Kraft investiert, um hinterher vorgeworfen zu bekommen, man habe das alles nur geheuchelt. Man sei eigentlich ein ganz furchtbarer Mensch, weil man nicht bereit ist, sich die Lebenskacke von jedem Menschen, zu dem man mal freundlich war zu 8000 Prozent reinzuziehen und eine rund-um-die-Uhr-Betreuung anzubieten.

Du rufst mich am 1. Januar auf Ketamin an, obwohl du um meine Vergangenheit, die Lügen, die Enttäuschungen, die Angst weißt, und verlangst von mir, dir _jetzt_ zu erklären, was in deinem Leben schief läuft. Nach zwanzigminütigem, wirrem und sinnlosem Telefonat, in dem ich dir sage, dass ich so Nummern nicht in meinem Leben will, dass ich das jetzt nicht mit dir besprechen kann und will, aber dass ich dich in den nächsten Tagen anrufen werde, und wir dann miteinander reden können, und dass du bis dahin auf dich aufpassen und dir was gutes tun sollst, bist du so angepisst, dass du erneut die Diva raushängen lässt. Als ich anrufe nicht telefonieren willst. Dann zu Zeitpunkten zurückrufst, von denen du weißt, dass ich schon schlafe. Um mir dann schließlich eine ich-wüsste-nicht-worüber-wir-reden-sollten-SMS zu schicken.

Und du wunderst dich ernsthaft, dass ich in diesem Moment einen Schlusstrich gezogen habe? Du nennst mich eine verlogene Schlampe, weil ich Deine Psychospiele nicht mitspielen will? Meine Fresse, wäre ich halbwegs bei Verstand, ich hätte dich damals nachts um vier draußen stehen lassen und deine Nummer gelöscht.

Sonntag, 11. Juli 2010

i'd like you to excuse my french

fuck me
i miss you

i miss me
fuck you

Donnerstag, 19. Juni 2008

same old story

foo1

mach ich mir'n t-shirt mit, wenn ich mal wieder geld hab
die buchstaben brauch' ich grad' anderswo,
deswegen so viel bild
derzeit

Mittwoch, 23. April 2008

Warten auf Wurstbrot

Es hätte das Motiv des Tages sein können.
Leichenwagen parkt vor Fleischerei.

Und ich werde vom Bus daran vorbei gefahren.
Merke: Das Leben ist nicht fair.

Dienstag, 19. Februar 2008

Mein Radio brennt

Und Euch, liebe Radiosender, -moderatoren und -macher, möchte ich mal was mit auf den Weg geben:

Menschen, die um 6:15 Uhr morgens einen Radiosender bar jeglicher Informationsanliegen einschalten, wollen geweckt, nicht in den Schlaf gelullt werden. Um diese Zeit ein Lied zu spielen, in dessen Refrain gefühlte skatrillionen Mal die Zeile "it's too late to apologize" vorkommt, lässt zwar den Schluss zu, dass Ihr zumindest ahnt, wie kacke Euer Programm wirklich ist, ändert aber nichts an der physiologischen Unmöglichkeit, durch den zugehörigen Rhythmus in die Gänge zu kommen, Platz 2 der Charts hin oder her. Und was von diesen generell zu halten ist, zeigt sich mit einem Blick auf Platz 1, auf den zum wiederholten Male die Klingeltonindustrie mit Hilfe des geistig komplett retardierten Durchschnittskäufer ihren akustischen Müll abgeladen hat. Das Ding dann auch tatsächlich öffentlich und gebührenfinanziert abzuspielen, macht Eure Fick-Dich-Hörer-Haltung mehr als deutlich, und keine geheuchelte Entschuldigung der Welt wird mich dazu bringen, das Gegenteil anzunehmen. Lieber stürze ich mich in ein freiwilliges Koma, als meine geistige Anwesenheit nochmal dem Radiowecker anzuvertrauen.

"Schon GEZahlt?", fragen mich die Überreste eines Plakats auf dem Weg zur Arbeit. Langsam greife ich in meine Tasche und ziehe den neuerworbenen Flammenwerfer hervor.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Exdämonen

Sowas hat ja jeder.
Personen in seiner Vergangenheit, die etwas getan haben, was so einprägsam im negativen Sinne war, dass künftig niemand in unserem Umfeld auch nur Ansatzweise dieses Handlungschema erfüllen darf, will er nicht ernsthafte Probleme mit uns bekommen.

Bei mir war es der Designer, der sich zusätzlich zu den ganz eigenen Problemen, über die er sowieso schon in Hülle und Fülle verfügte, immer gerne noch und mit größtem Elan die Schuhe anderer Menschen anzog, um dann hinterher zu klagen, sein Los sei zu schwer, die Welt nicht gerecht und alle gegen ihn. Gerne in Begleitung seiner ganz speziellen "nein, lass mich zurück, ich halte Dich nur auf, mein Leid darf nicht zählen (hab ich erwähnt, dass ich leide?)"-Attitude, die ich ihm noch heute gerne zu fressen gäbe (würde ich ihn nochmal sehen wollen).

Seitdem ist es wurscht, wer mit welchem Aspekt dieses Verhaltensmusters aus welchem Grund aufwartet - Freund oder Feind versetzt mich in einen Zustand, der mit gewaltbereit nur unzulänglich umschrieben wäre.

Freitag, 7. Dezember 2007

irgendwas läuft schief

Was mich fast noch mehr mitnimmt als der Ausflug meines Mobiltelefons, ist die Tatsache, dass ich bereit bin, knapp 21,00 Euro zu bezahlen um die Möhre wiederzubekommen.

Und ich bewerbe mich bei einer Firma, die es geschafft hat, das vollständige Bullshit-Arsenal zusammen mit MS Comic Sans auf eine Seite zu packen.

Mittwoch, 21. November 2007

Vorbereitung

-$ mv /home/Tisch/LinuxSkript.txt ~/.gehirn

Und Du so?

Du bist nicht angemeldet.

Sieh mal zu!

warm und licht und plüschig

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Nix geht verloren, der Treibsand wird archiviert: Deutsches Literaturarchiv Marbach. Danke.

Anna

- heißt eigentlich anders und schreibt seit 2002 hin und wieder was ins Internet, seit 2007 tut sie es hier. Ab und an denkt sie wegen Untätigkeit laut oder leise übers Löschen nach, durchringen kann sie sich nicht. Im Treibsand versinken Gefühle, Eindrücke und Textfetzen, die irgendwohin müssen, aber nirgends so richtig passen wollen.

Status

Online seit 3570 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 7. Okt, 16:34

Credits


[- bilderrätsel -]
[- die worte der anderen -]
[- echtzeit -]
[- formaler selbstinzest -]
[- im rhythmus bleiben -]
[- konturverneinend -]
[- nonverbales treiben lassen -]
[- oder so -]
[- pärchenmärchen -]
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