[- oder so -]

Mittwoch, 23. April 2008

Bauchgefühl

Einer der gesellschaftlichen Vorteile des sich langsam der Jahreszeit anpassenden Wetters ist, dass man zufällig getroffenen Jahrgangskoleginnen bei Bedarf wieder relativ gefahrlos die Frage nach einer eventuell bestehenden Schwangerschaft stellen kann.

Im Winter, dem natürlichen Lebensraum von Daunenjacken und Energiereserven, kann das unter Umständen problematisch sein. Man weiß dann nie, ob sie wegen der Hormone oder der herbeiphantasierten Stoffwechselretardierung heulen.

Freitag, 4. April 2008

Gegenfrage

Manche Fragen lassen sich anscheinend in aller Unschuld mit "No. Why?" beantworten.

Mittwoch, 2. April 2008

how do you

i was really bored at work so i decided to be a bit pointless and self-absorbed.
here're the results, yay. yawn.


choose a band/artist and answer only in song titles by that band: tiamat
  • are you male or female: gaia
  • describe yourself: kaleidoscope
  • how do some people feel about you: the whores of babylon
  • how do you feel about yourself: devided
  • describe your ex boyfriend: prey
  • describe your current boyfriend: do you dream of me?
  • describe where you want to be: a deeper kind of slumber
  • describe what you want to be: fireflower
  • describe how you live: too far gone
  • describe how you love: wildhoney
  • share a few words of wisdom: love is as good as soma
the questions were found somewhere at www.
seriously interested in your answers.
and forgive me for the english crap/crap english.
dunno what that meant for.

Freitag, 7. Dezember 2007

irgendwas läuft schief

Was mich fast noch mehr mitnimmt als der Ausflug meines Mobiltelefons, ist die Tatsache, dass ich bereit bin, knapp 21,00 Euro zu bezahlen um die Möhre wiederzubekommen.

Und ich bewerbe mich bei einer Firma, die es geschafft hat, das vollständige Bullshit-Arsenal zusammen mit MS Comic Sans auf eine Seite zu packen.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

adventszeitverdichtung

mein handy liegt in ost-berlin
doch da komm' ich so schnell nicht hin
in ffm hat es geschwiegen
und ist nicht mit mir umgestiegen
lag unterm sitz mucksmäuschenstill
(es weiß wohl, dass ich's nicht mehr will)

all die nummern und adressen
sind vergessen
sind vergessen
ganz allein in ost-berlin
macht handy sich das leben schön

seit jenem tag (man ahnt das schon)
häng' ich sehr oft am telefon
(am ohr die fundstücksammelstelle
des fundstücks letzte heimfahrtschwelle)
und warte auf die Botschaft: so,
ihr handy hier am bahnhof zoo

all die nummern und adressen
sind vergessen
sind vergessen
ganz allein in ost-berlin
trinkt handy sich die tiere schön

dann endlich schicken sie es mir
im päckchen direkt vor die tür
wenn ich's dann habe werd' ich tanzen
kurz bevor mir dann die ganzen
macken wieder einfallen die ein typisches siemens-handy halt so hat wenn es was auf sich hält. Ups, Refrain noch.
Ok:

all die nummern und adressen
sind vergessen
sind vergessen
ganz allein fern von berlin
trink' ich mir dann mein handy schön

Prost.

Freitag, 23. November 2007

Wahlhamf

Seit Wochen schon versuche ich mich zu entscheiden, wie und wen ich bei der Oberbürgermeisterwahl Anfang Dezember wählen soll. Mein Verhältnis zu sämtlichen Parteien als abgekühlt zu bezeichnen, wäre noch euphemistisch. Die OB-Wahl ist aber sowieso Personenwahl, was besser ist, es aber nicht leichter macht. Zu wenig kenne ich mich in dieser Stadt aus, habe keine wirkliche Ahnung, was hier echte Probleme sind. Lediglich, dass man sich hier genauso wie in meiner Heimat permanent über das Stadtbild und bauliche Entscheidungen streiten muss (nur hier wesentlich erfolgreicher, oder sagen wir: im optischen Ergebnis signifikant weniger beleidigend). Tja, wen wählen?
Ihn, den Aktuellen, den Grünen oder Frau Sieber, die keine Website hat, aber für mehr Fahrradwege und weniger Prachtbauten ist?

Am Wahlwochenende bin ich nun auch gar nicht da, komme erst Sonntag am Spätabend zurück... Briefwahlunterlagen müssen her, also Donnerstag abend noch schnell in die Verwaltung, seit Wochen nicht hinbekommen, wofür auch, mir schmeckt keiner der Kandidaten so viel mehr bzw. weniger (so personenwahltechnisch gesehen), dass sich der Aufwand lohnte. Alle wollen letztlich Arbeit, Natur, Kultur, Familie, Freiheit & Rahmspinat.

Heute aber ist es dann plötzlich spannend geworden, denn der fünfte Kandidat, mir bis dahin nur indirekt durch seine Geschäfte bekannt, hat eine fulminante Werbekampagne gestartet:

-wahlkampf

Er betont, kein Spaßkandidat zu sein, sondern durch seine Kandidatur vor allem potentielle Nichtwähler zum Wählen zu bewegen.
Also Leute wie mich.

Dienstag, 20. November 2007

Worthülsen

Ich denke mal "Ich flehe Sie an" ist kein guter Schlusssatz für eine Bewerbung?!

Dienstag, 30. Oktober 2007

Die Relativität der Zeit im Subtext

Zwei Wochen weg wie nix. Paar Freunde besucht, Familie auch, Essen und Erinnerungen abgestaubt, Buch gelesen - um.

Nun also wieder im Schwabenlande, die Heimat verlassen, wieder zu Hause im Alltag. Im Bett ist es immer noch gemütlicher als in der Schule, dennoch geht man hin und stellt zumindest fest, dass doch einges hängen geblieben ist, trotz der letzten dreieinhalb Monate und München, trotz der Ignoranz von allem, was mit Schule, aber nicht mit Praktikum zu tun hatte.

Ein Casino hat's nun im Klooschder, eher unschick und eher ungemütlich, aber mit passablem Essen und entgegenkommenden Preisen - die Brötchen, die es bisher vom mobilen Bäcker zu kaufen waren, schmerzten im Geldbeutel mehr, als nun ein vollständiges Mittagsgericht. Versteht sich von selbst, dass man nur zwei Monate was davon haben wird. Aber was soll's, es wird gut sein, wenn die Schule endlich vorbei ist und im Feierabend dann hin und wieder auch wirklich mal Feierabend (mit gutem Gewissen) stattfindet. Weiter hat man - strategisch geschickt in der herbstlichen Vorweihnachtszeit - beschlossen, dass abgenommen werden muss, da hilft ein üppiges Mittagsmal von Kantinenqualität ja auch nicht unbedingt.

Und von den guten Seiten, den Vorteilen, der Fertigstellung von was auch immer profitieren doch sowieso nur die anderen, da muss man ja dankbar sein für die zwei Monate. Die lang angekündigten neuen Computer gab es schließlich auch erst nachdem man die Schule verlassen hatte, ebenso die jungen Lehrer (also welche unter 50). Und wie sonst könnte es sein, dass die Bauarbeiten auf A3 und A8 frühestens dann fertig sein werden, wenn sie für mein Privatleben keine Rolle mehr spielen? Genau wie die viel beschworene Autobahnauffahrt, die Anwohnern des ohnehin schon nicht sehr attraktiven kleinstädtischen Randgebiets zehnminütige Wege durch den Innenstadtverkehr sparen würde - die Bagger kamen vor wenigen Monaten und sie werden noch einige bleiben, ganz im Gegensatz zum Liebsten, der ist bald da weg, im Haus am Hang, wo so viel zu tun ist und wo ich auch so gerne wäre.

Irgendwie ist alles gerade sehr durcheinander, geht alles gerade sehr schnell, dauert zu lange und lässt sich dennoch kaum einholen.

[- ach übrigens -]
[- bilderrätsel -]
[- die worte der anderen -]
[- echtzeit -]
[- formaler selbstinzest -]
[- im rhythmus bleiben -]
[- konturverneinend -]
[- nonverbales treiben lassen -]
[- oder so -]
[- pärchenmärchen -]
[- samt fürs hüftgold -]
[- woahaberjetztechtmaey -]
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren