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[- echtzeit -]

Montag, 29. Juni 2009

Drei

sind zwei zuviel, definitiv.

Montag, 30. März 2009

Märzsonne

Neu verliebt ins Leben.
Wahnsinn.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Am Rande

Hundert mögliche Ansätze, mindestens. Beginnen mit meiner Leere und enden eben dort. Kein Bild, kein Wort, nur Stille und weißes Papier.

Freitag, 5. Dezember 2008

Ja, ich bewundere Dich für Dein Auslandsstudium. Wirklich.

Er hat tatsächlich gesagt: "Wenn das approved ist, und der customer das so gesigned hat, dann können wir das auch so machen, aber es hätte ja auch ein programming error sein können!"

Dachte, das gibbet nur im Fernsehn. Heute habe ich jedenfalls gelernt, dass ich gegen diesen wichtigtuerischen Schwachsinn nur dann geistig (und damit auch sozial) einigermaßen immun bin, wenn ich dem Sprechenden NICHT in die Augen sehe. Schätzungsweise ist es die aus ihnen sprühende tiefe Überzeugung, gerade enorm richtig wichtige und - wichtig - richtige Sachen zu sagen. Das muss ich mir, im Interesse eines weitergeführten Berufslebens, dringend merken. NICHT in die Augen sehen. Never look into their eyes.

Ich dachte ich sterbe, während sich wieherndes Gelächter gegen meine fest an den Gaumen gepresste Zunge stemmte. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass der kleine Keuchlaut, den ich auch mit letzter Gewalt nicht unterdrücken konnte, auch vom higher educated Kollegen vernommen wurde. Er guckte so'n bisschen seltsam.

Aber vielleicht vermutete er auch nur, ich würde mich gleich übergeben müssen oder gerade hochkonzentriert in die Hose kacken.

Mittwoch, 30. Juli 2008

good bye good times, hello cash

Seele gegen Brötchen.
Krass, aber so läuft das wohl.

Dienstag, 17. Juni 2008

klapperlapapp

herzklappe halten klappt wohl doch nicht so gut.

Montag, 16. Juni 2008

10.000 spoons

Nur nachts wirklich schreiben können, wenn morgens um 6:00 der Wecker klingelt - das hätte noch eine Strophe für den Alanis-Song hergegeben.

Mittwoch, 23. April 2008

Bauchgefühl

Einer der gesellschaftlichen Vorteile des sich langsam der Jahreszeit anpassenden Wetters ist, dass man zufällig getroffenen Jahrgangskoleginnen bei Bedarf wieder relativ gefahrlos die Frage nach einer eventuell bestehenden Schwangerschaft stellen kann.

Im Winter, dem natürlichen Lebensraum von Daunenjacken und Energiereserven, kann das unter Umständen problematisch sein. Man weiß dann nie, ob sie wegen der Hormone oder der herbeiphantasierten Stoffwechselretardierung heulen.

Freitag, 11. April 2008

Postkeingang

Sie haben keine neuen E-Mails.

(Gucken Sie ruhig 48 mal am Tag nach, ob sich das geändert hat, aber im Prinzip wissen wir ja beide, dass das vollkommene Zeitverschwendung ist, nicht wahr?)

Dienstag, 18. März 2008

Einstein hoch zwei

Ganz neue Erfahrung: die Zeit rast und steht still gleichzeitig.