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[Seelenstriptease]

Frau Wahl kann nicht bloggen, wenn ihr jemand über die Schulter schaut.

Ich kann nicht das bloggen, was ich von jemandem gelesen wissen möchte, weil ich Angst habe, dass jemand es liest. Obwohl ich weiß, dass jemand es sowieso nicht liest.

Am Ende der Worte.
[/Seelenstriptease]
roba - 29. Feb, 13:42

gute gedanken!

Anna Licht - 3. Mrz, 09:26

Vielen Dank.
Samuel B. - 1. Mrz, 18:29

tja, was für ein dilemma! ist ja schon nahezu griechisch-tragisch.
ws wäre schlimmer: wenn es gelesen wird oder wenn es nicht gelesen wird?

Anna Licht - 3. Mrz, 09:27

Habe hin und her überlegt.
Das Schlimmste wäre, wenn es gelesen und nicht vertsanden wird.
Samuel B. - 5. Mrz, 19:04

ok, das ist echt das doofste.
Anna Licht - 6. Mrz, 09:40

Das Doofste und leider auch das Wahrscheinlichste.
Herr Wolf - 2. Mrz, 09:43

Ist immer so eine Sache

mit dem Aussprechen von Gedanken, die man vielleicht nicht denken möchte, und die erst durch das Aussprechen oder Hinschreiben echt genug werden, daß man sie auch selbst glauben kann.
Ich behelfe mich da eines Tricks: Ich behaupte vor mir selbst und vor eventuellen Lesern einfach, all meine Wahrheiten seien Prosa und Lyrik, alles nur erfundene Problematik, ausgeschrieben um des Ausschreibens, nicht des Beinhaltens wegen.

Anna Licht - 3. Mrz, 09:29

Das, Herr Wolf,

ist denkbar klug. Wird mir aber nicht helfen. Weil, es soll ja eigentlich gelesen und verstanden werden. Ist aber unwahrscheinlich. Dann lieber nicht lesen. Was sowieso am wahrscheinlichsten ist. Weil die Zielgruppe ja eher generell wenig Interesse zeigt.

Hach, seufz, wie Herr B. schon schrieb: griechisch -tragisch.
pathologe - 2. Mrz, 10:40

Dieses Dilemma

kenne ich. Beitraege, die ich veroeffentlichswert halte, bleiben in der Schublade, da es Leser gibt, die das nichts angeht. Oder verletzt. Oder beides. Und andere Leser gibt es, die das gerade nicht lesen. Obwohl es sie betrifft.

Und dann besteht ja immer noch die Chance des sich selbst veroeffentlichens.

Anna Licht - 3. Mrz, 09:31

Mein Ex-Ex-Onkel

sagte so schön vor wenigen Tagen:
"Du kannst überall Anna sein, nur nicht hier."

Er bezog das zwar auf meine Heimatstadt, aber irgendwie passt es hier auch ein bisschen, wenn ich nicht aufpasse.