Mittwoch, 25. April 2012

nothing seems to

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Samstag, 3. März 2012

lauern auf bessere zeiten

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Der war wohl verdient.

Donnerstag, 16. Februar 2012

perpetuum mobile

leichtfüßig
mit offenen armen
die augen verschlossen
renn ich mir
selbst davon
das herz an dir ein
umkreise meine gedanken
mit dir
alles ganz
ohne dich

Sonntag, 22. Januar 2012

the streets are empty

nachts um irgendwas nach vier
wenn du noch schwebst bevor du schon bald kriechen musst
dein herz noch tanzt und
deine fingerspitzen leuchtspuren in die kalte luft schreiben
buntes licht in schmutzigen pfützen

Samstag, 3. Dezember 2011

kardiadistorsion

das nichts noch immer
vermissen was aufgehört
hat etwas zu sein
was es niemals gewesen
ist im luftleeren raum
eingeschlossen

Freitag, 18. November 2011

lückenfüller

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Donnerstag, 13. Oktober 2011

in the mean time

was sind schon zwei jahre
frag mich nochmal was
in zwanzig
wenn meine füße
vielleicht nicht
im boden versinken
ich vielleicht
nicht mehr
durch den morast wate wenn
vielleicht fester
boden meine schritte leitet

Dienstag, 13. September 2011

Marshmallow morning

Während ich da also am Boden liege, mich krampfhaft am letzten verbliebenen Bein des Küchentischs festklammernd, um nicht auf die Spülmaschine zu knallen, grinst mich dieser beknackte fliegende Fisch mit seinem Habichdirjagleichgesagtgesicht aus der Vogelperspektive an. In meinem Kopf macht kurz das Arschlochkind unter den Gedanken - hätteste mal auf den pinken Idioten gehört - auf sich aufmerksam, da Besserwisser aber keiner mag, jagen ihn Leck-mich und Vielleicht-hätte-ich-noch-mehr-trinken-sollen gemeinsam als leichten Schauer übers Rückgrat fort. Ändert allerdings nichts an meiner derzeitigen, durchaus misslich zu nennenden Lage. Dazu kommt das Ticken der Uhr, das mich wahnsinnig macht. Kein Wunder, dass alles ist, wie es ist, ist ja nicht auszuhalten sowas.

Mit den Füßen angele ich vergeblich nach einer der auf dem Boden verstreut liegenden Blechdosen (wieso fallen die eigentlich nicht in Richtung Küchenzeile? Schwerkraft? Hallo?), in der recht ambitionistischen Hoffnung, sie als Wurfgeschoss gegen den tickenden Terror da über der Tür einsetzen zu können. Ambitionistisch, da ich für dieses Unterfangen zum einen mit einer Hand das Tischbein loslassen müsste, zum anderen weil die Luft im Raum die Konsistenz von feuchten Marshmallows aufweist. Ich kenne mich da jetzt nicht sonderlich gut aus, denke aber, dass dieser Sachverhalt das Flugverhalten von Blechdosen durchaus negativ beeinflussen könnte.

Aber was ich auch tue, meine Glieder gehorchen mir sowieso nicht, und das elende Blechzeug widersetzt sich eisern jeglichen physikalischen Gesetzen, verhöhnt mich (was ich ihm zugegebenermaßen zu diesem Zeitpunkt auch nicht ernsthaft verübeln kann), während es sich immer weiter von mir entfernt.

Also bleibe ich, wo ich bin. Es kann ja nun ohnehin nicht mehr lange dauern, bis jemand kommt und hier für Ordnung sorgt.

Hoffentlich verbrennt er den Fisch.

Und Du so?

Du bist nicht angemeldet.

Sieh mal zu!

warm und licht und plüschig

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Nix geht verloren, der Treibsand wird archiviert: Deutsches Literaturarchiv Marbach. Danke.

Anna

- heißt eigentlich anders und schreibt seit 2002 hin und wieder was ins Internet, seit 2007 tut sie es hier. Ab und an denkt sie wegen Untätigkeit laut oder leise übers Löschen nach, durchringen kann sie sich nicht. Im Treibsand versinken Gefühle, Eindrücke und Textfetzen, die irgendwohin müssen, aber nirgends so richtig passen wollen.

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Zuletzt aktualisiert: 15. Jul, 02:09

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