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    <title>Neulich im Treibsand ([- frag mich noch mal in zwei Jahren -]) : Rubrik:[- konturverneinend -]</title>
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    <description>[- frag mich noch mal in zwei Jahren -]</description>
    <dc:publisher>Anna Licht</dc:publisher>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:date>2012-01-22T20:18:16Z</dc:date>
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    <title>Neulich im Treibsand</title>
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  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/15739189/">
    <title>Marshmallow morning</title>
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    <description>Während ich da also am Boden liege, mich krampfhaft am letzten verbliebenen Bein des Küchentischs festklammernd, um nicht auf die Spülmaschine zu knallen, grinst mich dieser beknackte fliegende Fisch mit seinem Habichdirjagleichgesagtgesicht aus der Vogelperspektive an. In meinem Kopf macht kurz das Arschlochkind unter den Gedanken - hätteste mal auf den pinken Idioten gehört - auf sich aufmerksam, da Besserwisser aber keiner mag, jagen ihn Leck-mich und Vielleicht-hätte-ich-noch-mehr-trinken-sollen gemeinsam als leichten Schauer übers Rückgrat fort. Ändert allerdings nichts an meiner derzeitigen, durchaus misslich zu nennenden Lage. Dazu kommt das Ticken der Uhr, das mich wahnsinnig macht. Kein Wunder, dass alles ist, wie es ist, ist ja nicht auszuhalten sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Füßen angele ich vergeblich nach einer der auf dem Boden verstreut liegenden Blechdosen (wieso fallen &lt;i&gt;die&lt;/i&gt; eigentlich nicht in Richtung Küchenzeile? Schwerkraft? Hallo?), in der recht ambitionistischen Hoffnung, sie als Wurfgeschoss gegen den tickenden Terror da über der Tür einsetzen zu können. Ambitionistisch, da ich für dieses Unterfangen zum einen mit einer Hand das Tischbein loslassen müsste, zum anderen weil die Luft im Raum die Konsistenz von feuchten Marshmallows aufweist. Ich kenne mich da jetzt nicht sonderlich gut aus, denke aber, dass dieser Sachverhalt das Flugverhalten von Blechdosen durchaus negativ beeinflussen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ich auch tue, meine Glieder gehorchen mir sowieso nicht, und das elende Blechzeug widersetzt sich eisern jeglichen physikalischen Gesetzen, verhöhnt mich (was ich ihm zugegebenermaßen zu diesem Zeitpunkt auch nicht ernsthaft verübeln kann), während es sich immer weiter von mir entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bleibe ich, wo ich bin. Es kann ja nun ohnehin nicht mehr lange dauern, bis jemand kommt und hier für Ordnung sorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich verbrennt er den Fisch.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-13T02:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/38753199/">
    <title>Von der Freiheit</title>
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    <description>Es war am Montag, den 28. Juni, um ziemlich genau 17:42 Uhr, als Elisabeth H. in leichter Sommerbekleidung, einen Koffer, der wohl das Nötigste enthalten mochte, fest in der linken Hand, auf die Straße trat, sich noch ein letztes Mal zum Haus ihrer Jugend umdrehte, um übergangslos mit der rechten einen Brandsatz durch das geöffnete Wohnzimmerfenster zu schleudern. Die Uhrzeit lässt sich so genau bestimmen, da just in dem Moment, als der großzügig über Polstermöbel, Teppiche und Gardinen verteilte Brandbeschleuniger seine Wirkung tat, die Linie 105 von der Haltestelle Grüner Weg abfuhr und dadurch den Fahrgästen für einen kurzen Moment freie Sicht auf das auflodernde Inferno bot; der Bus hatte an diesem Tag kaum Verspätung. Die befragten Anwohner sind sich darüber einig, dass Frau H. mindestens noch eine Minute lang, eher aber etwas länger, sehr ruhig auf dem Gehsteig gestanden und das sich ausbreitende Feuer mit wohlwollendem Lächeln und gelegentlichem bestätigenden Kopfnicken betrachtet habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihr Verschwinden hindes herrscht Unklarheit, die Zeugenberichte diesbezüglich sind widersprüchlich. Herr M. aus dem Nachbarhaus will sie die Straße Richtung Ortsausgang hinabgehen gesehen haben, leichten Schrittes, &lt;i&gt;wie damals, wenn sie zum Fluss ging&lt;/i&gt;. Ehepaar S. von gegenüber hingegen ist sich einig, sie in Richtung Zentrum eilend, als wolle sie einen Bus oder ähnliches erwischen, gesehen zu haben. Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass Nachbarsjunge B. darauf beharrt, sie habe sich nach einiger Zeit des Stehens, Lächelns und Nickens einfach in Luft aufgelöst oder aber in eine Schwalbe verwandelt. Genau wolle er sich nicht festlegen, ein Vogel sei aber definitiv vorhanden gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Trümmern des Hauses konnte nichts von Wert gerettet werden. Der Anschlag war gut vorbereitet; Zündschnur war vom Wohnzimmer in alle anderen, ebenfalls großzügig mit Brandbeschleuniger präparierten Räume ausgelegt. Die Trockenheit der letzten Wochen und die Holzstruktur des alten Hauses taten ihr Übriges.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-22T23:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/34632619/">
    <title>schwimmen</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/34632619/</link>
    <description>das wasser im flur steht mittlerweile hüfthoch, ich weiß nicht warum, eben reichte es mir noch bis zu den knien. woher es kommt, weiß ich erst recht nicht. noch vor kurzem saßen wir zusammen im leeren wohnzimmer auf decken, aßen irgendetwas belangloses, lachten, dann war es an der zeit aufzubrechen. aber ich will noch unter die dusche, soviel ist sicher, es ist verdammt wichtig, dass ich das noch schaffe, bevor es losgeht. doch die umengen an wasser erschweren das vorankommen, machen es fast unmöglich, die badezimmertür zu öffnen. es dauert endlos, während das wasser weiter steigt. endlich in diesem kleinen, kahlen raum angekommen, muss ich mich fast schon schwimmend fortbewegen und stehe plötzlich vor dem massiven problem, was nun mit dem duschvorhang zu tun ist. wenn ich ihn zur seite ziehe, wird das den wasserstand beeinflussen, nur in welche richtung kann ich nicht sagen. auch weiß ich nicht, was hinter dem vorhang auf mich wartet, da kann alles sein, einfach alles. die wassermassen jedoch wollen nicht mehr zulassen, dass ich mich eigenständig bewege, sie drängen mich fort, lassen mir keine wahl als gegenwehr. verzweifelt rette ich mich nun doch hinter den abgegriffenen, bräunlichtransparenten gummivorhang, drücke ihn hastig gegen die blassgelben fliesen. hier  auf diesem quadratmeter ist kaum wasser, doch ich bin nicht schnell genug, von außen quillt es mir hinterher, droht jetzt mir die atemwege zu verschließen. panisch und mit letzter kraft schaffe ich es, den hahn aufzudrehen, bevor ich endgültig fortgerissen werde. bis auf das gleichmäßge prasseln aus dem duschkopf wird es ruhig. das wasser sinkt auf ein erträgliches maß, es zieht sich zurück durch den spalt unter der badezimmertür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurück im flur steht m. vor mir. &lt;i&gt;vom wasser keine spur.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
wo ich denn bleibe, will er wissen.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-19T17:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/16543463/">
    <title>7:23</title>
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    <description>Ich habe alles verbrannt, die Trümmer rauchen noch, es wird noch Hitze abgestrahlt. Weißt du noch, wo der Schlüssel gelegen hatte? Zugegeben, es wäre klug gewesen, ihn vorher an mich zu nehmen, aber ich war etwas in Eile, die Sachen verbrennen sich schließlich nicht von alleine, und jemand musste es tun. Irgendwo da in all der Asche wird er schon noch liegen, es wird bestimmt nicht besonders schön ihn zu suchen, vor allem, weil das doch nun alles hinter uns hätte liegen sollen, aber ich bin voller Zuversicht. Reichst du mir bitte die Brötchen?</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-30T07:25:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/8444006/">
    <title>doppelsterne</title>
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    <description>die luft in der küche steht. schon am fluss hatte sie gestanden, dort noch schwerer, vollgesogen mit brackigem, überhitztem wasser, was das schwitzen noch anstregender machte, als es ohnehin schon gewesen war. nun also stehende luft in der küche, geräusche aus den hinterhöfen, das rauschen vorbeidonnernder züge, kein schlaf.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2010-11-16T22:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5974647/">
    <title>tiefenrausch</title>
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    <description>Ihr seid zu weit weg. Zu wenig und nicht genug und doch zu viel für mich. Lasst mir zu viel Raum für Phantasien und zu wenig Luft zum Atmen. Kettet mich an Euch, aber könnt mich nicht halten, ja, nicht einmal aushalten könntet Ihr mich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Wasseroberfläche schwebe ich, Eure verzerrten Körper beobachtend mit weiten Augen, Eure Handlungen. Dumpf dröhnt der Klang Eurer Existenz zu mir hinunter, lässt meine Welt erbeben, die sanften Wellen dirigieren meinen bleichen Körper; schlingpflanzengleich treibt mein gieriges Haar knapp über dem Morast der Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Hand werde ich Euch entgegenstrecken, kein Wort an Euch richten, Ihr werdet vorbeigehen, nicht ohne einen Teil von mir zu fordern, vorübergehen, vergehen, Euch nicht umdrehen und niemals dagewesen sein, wenn ich nur still halte, den Blick weiter nach oben auf Euer Leben gerichtet, vom Wasser gehalten, an den Morast gebunden.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-04T15:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5445700/">
    <title>confirmed missing</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5445700/</link>
    <description>Es stimmt schon, was du sagst. Man wartet eben doch. Allen selbst auferlegten Spielregeln zum Trotz wartet man. Heimlich und dennoch unenttäuscht, weil sämtliche Phantasien und Vorstellungen lediglich bekräftigt werden mit jedem Tag des unvollendeten Wartens. Weil die schale Hoffnung, Gesagtes könne so gemeint gewesen sein, wie es gesagt wurde, schon lange abgestorben ist. Ganz still, ganz leise und fast ohne Todeskampf. Nahezu unbemerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sagst zu mir, dass es bitter sei, aber unvermeidbar, dass es dazugehören würde, und meinst das Gefühl des Wartens. Doch das einzig Bittere in mir ist das Gefühl, schon so lange gewusst zu haben, dass alles Warten vergebens sein würde.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-14T15:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5380523/">
    <title>Jolanda 2 :: Befreiung</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5380523/</link>
    <description>&quot;Du bist viereinhalb Jahre fort gewesen.&quot; &lt;br /&gt;
Mittlerweile war es völlig dunkel geworden, und der Regen hatte &lt;a href=&quot;http://f15punkt2.twoday.net/stories/5268834/&quot;&gt;erneut&lt;/a&gt; eingesetzt. Der alte Holzstuhl knarrte unter meinem leichten Zusammenzucken. Grundlos griff ich nach der leeren Tasse auf dem Tisch neben mir und stellte sie nach einem hektischen Blick hinein wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Vier Jahre und zwei Monate&quot;, hörte ich mich murmeln. Sie bewegte sich, doch ihr Gesicht war in der Dunkelheit nicht mehr zu erkennen. &lt;br /&gt;
&quot;Das macht es nicht besser. Du hast sie doch nicht mehr alle. Einfach abhauen. Keiner weiß, wo du bist. Dann zweimal im Jahr eine Postkarte schreiben, es ginge dir gut, du würdest uns vermissen&quot;, sagte sie mit gepresster Stimme, mich ansehend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Und dann einfach hier auftauchen, und bei &apos;nem Kaffee drüber reden wollen? Stirbst du jetzt, oder was?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nein, ich sterbe nicht.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie atmete tief durch, schien wieder ruhig, während sie dennoch nach ihrem Tabakbeutel griff und begann, sich eine weitere Zigarette zu drehen. Früher hatte sie weniger geraucht. Dafür war sie impulsiver gewesen, sie hatte die Distanziertheit mir gegenüber nie so lange ausgehalten. Damals war sie aber auch lediglich aufgesetzt gewesen, die Distanziertheit. Vier Jahre und zwei Monate früher. Sie hatte sich verändert, ich konnte es unter der Maske erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was willst du dann hier? Jetzt?&quot; &lt;br /&gt;
Etwas ratlos zuckte ich mit den Schultern. Schon zu Anfang hatte ich nicht so recht gewusst, was ich sagen wollte, jetzt gab es für mich nichts mehr zu sagen. Was ich suchte, begriff ich, würde ich nicht bekommen. Der Mensch, der mich hätte lossprechen können, existierte so nicht mehr. War verschwunden zwischen Warten, Ungewissheit, Wut und vier Jahren und zwei Monaten Leben, von denen ich keine Ahnung hatte, in denen ich nur als Absender auf halbjährlichen Postkarten augetaucht war. Überraschung. Nur die Schulden zwischen uns und der flaue Nachklang unwideruflich falscher Entscheidungen waren geblieben. Der Regen wurde stärker, und der Wind drückte sich geräuschvoll in Winkel und Ecken des Giebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wirst du dich jetzt stellen?&quot;, fragte sie, den Blick wieder in das bewegte Nichts vor dem Fenster gerichtet, und entzündete die Zigarette. Das Aufflammen erzeugte eine kurze Reflexion ihres Gesichts in der Scheibe. Für eine Sekunde fragte ich mich, ob das nun doch noch ein letztes Mal die Frau von früher gewesen war, die mir vertraute Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann suchten sich auch meine Augen einen unbestimmten Punkt in der cyangesprenkelten Schwärze, mein Kopf voller Bilder aus den letzten Jahren, durchmischt mit der Angst vor den bevorstehenden; Fluchtgedanken, dem lebensbegleitenden Drang nach Weite um mich herum. Nach Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie frei kann man schon sein, wenn man nicht loslassen kann, was man loswerden muss?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dieser Text ist für die Ausgabe &lt;b&gt;Befreiung&lt;/b&gt; des Projekts &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://chaosplanet.phlekmaz.de/kurzschluss/&quot;&gt;Kurzschluss&lt;/a&gt; &lt;i&gt;von &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://chaosplanet.phlekmaz.de/&quot;&gt;bastiH&lt;/a&gt; &lt;i&gt;entstanden. Während der Produktion kam außer etwas veralteter Hardware kein Lebewesen zu schaden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch viel Befreienderes gibt es von&lt;br /&gt;
frau cassiopeia im &lt;a href=&quot;http://www.neubaublog.de/?p=1465&quot;&gt;gastbeitrag beim neubaublog&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://nureinhobby.org/karatekueken/2008/12/11/you-gotta-fight-for-your-right-to-kuchen/&quot;&gt;karatekueken &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://chaosplanet.phlekmaz.de/2008/12/11/kurzschluss-4-verheerende-verwechslung/&quot;&gt;bastih&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Patsy Jones mit &lt;a href=&quot;http://www.septemberrave.com/639&quot;&gt;gastbeitrag bei saripari&apos;s septemberrave&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-11T09:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5297698/">
    <title>herbst - zeit - lose</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5297698/</link>
    <description>es ist so einsam ohne dich,&lt;br /&gt;
haucht dir der herbst ins ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit mir, schreist du zurück,&lt;br /&gt;
war es doch noch viel einsamer.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-03T18:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5268834/">
    <title>Jolanda 1</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5268834/</link>
    <description>Wir saßen am Fenster, im Halbdunkel der Dämmerung, und einige letzte, träge Regentropfen malten neue Wege in das Durcheinander ihrer kleineren Artgenossen auf dem kühlen Glas. Irgendwo heulte ein Motor auf und die hektische Geschäftigkeit auf den Hinterhöfen, die mit Beendigung des Regens fast sofort wieder eingesetzt hatte, drang als vertraute Geräuschkulisse hinauf zu uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und lange sog sie den Rauch der selbstgedrehten Zigarette in sich ein. Mit betonter Lässigkeit hielt sie sie zwischen den Spitzen von Daumen und Zeigefinger. Ich kannte sie lange genug, um den Schild zu sehen, den sie so um sich zu erichten wusste. Das Paradoxon: körperlich nicht mehr sie selbst, sondern eine Maske, eine Figur, war dieser Zustand derjenige, der einen Einblick in sie als Person ermöglichte, der es ihr als Person ermöglichte, sich frei unter Menschen zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sah mich nicht an; nicht während des Inhalierens und auch nicht während sie den Qualm nach einem kurzen Moment des Innehaltens wieder in einem flachen Strahl aus Lunge und Mund entweichen ließ. Blicklos starrte sie durch die Fensterscheibe. Ein-, zweimal zuckte ihre Unterlippe, so als würde sie - endlich - beginnen zu sprechen, doch das kurze Beben erstarb jedes Mal in der schweren Stille der Küche.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-20T20:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5261012/">
    <title>nimm alles fort</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5261012/</link>
    <description>&lt;center&gt;der wind lässt die farben auf die straße regnen&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-16T21:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5086763/">
    <title>Am Ende</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5086763/</link>
    <description>Rückblickend sieht alles wie so oft viel kleiner aus als es wirkte, während du dich unaufhaltsam und unabwendbar darauf zu bewegt hast. Groß und bedrohlich schon aus der Ferne, vermögen bestimmte Dinge sich zu schieren Ungeheuern auszuwachsen, bist du erst in ihren Schatten getreten und dein Blickfeld vollständig von ihnen ausgefüllt. Allein mit dir selbst fallen dann die Entscheidungen, die dich handeln lassen - weitergehen oder verharren, &lt;i&gt;Angst ist nur ein Gefühl&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter du dich im direkten Anschluss von den Ereignissen entfernst, um so kleiner wirken sie, wie Bahnhöfe beim Blick aus dem Abteilfenster, die immer schneller schrumpfen, wenn der Zug an Fahrt gewinnt. Sachen bleiben zurück, Menschen, auch einige Gedanken und sicherlich Gefühle, während irgendwo bereits der nächste Bahnhof auf dich wartet, hunderte Anschlussverbindungen inklusive.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin jedoch wirst du die Fahrt genießen, die Landschaften an dir vorbeiziehen lassen und den Wolken Namen geben. Das Schlimmste hast du hinter dir.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-26T23:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5044370/">
    <title>im zuge dessen</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5044370/</link>
    <description>Das Kind hält den Kopf in die rosa Wolken im Fenster und schnappt begeistert nach lauwarmer Luft. Die Frau blickt stumm hinaus, das Mädchen spielt mit den Messern. Das Kind wirbelt durch die spiegelverkehrten Weinberge, die Frau sitzt still und fürchtet sich. Das Mädchen spielt mit den Messern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kind tanzt. Die Frau weint. Das Mädchen spielt mit den Messern.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-07T16:31:00Z</dc:date>
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    <title>zu hause</title>
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    <description>Irgendwann war es egal, in welche Richtung sie blickte - der Putz bröckelte von allen Wänden in großen Stücken, und unter ihm traten die Risse im ächznden Mauerwerk zutage, einige schon so breit, dass sie ihre geballte Faust hätte hinein stecken können. Doch das tat sie nicht, denn durch die Risse hindurch konnte sie nur verschwommene Umrisse in der Dunkelheit ausmachen, deren Bewegungen sie schnellerund flacher atmen ließ. Sie wusste, was da auf sie zu kam, es waren alte Bekannte, und sie würde allein mit ihnen sein.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-13T18:54:00Z</dc:date>
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    <title>cat content</title>
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    <description>Immer und immer wieder dreht sie die gleiche Runde durch den kleinen, halbdunklen Raum, reibt sich am gesplitterten Holz der alten Wände, dreht mit den Samtpfoten jedes Blatt, das der Wind hineingetragen hat. &lt;br /&gt;
Sie kennt keine Geduld und übt sich doch in ihr. &lt;br /&gt;
Immer wieder beschnuppert sie die altbekannten Ecken und Gitterstäbe, jede und jeden einzeln und ausgiebig, noch immer in der Hoffnung auf Veränderung, auf eine Note, die es erlaubt, so zu tun, als sei ein neues Kapitel im Käfig aufgeschlagen. Als dauere das Warten im Nichts auf Etwas erst wenige Sekunden.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-09T11:24:00Z</dc:date>
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