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    <title>Neulich im Treibsand ([- frag mich noch mal in zwei Jahren -]) : Rubrik:[- konturverneinend -]</title>
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    <description>[- frag mich noch mal in zwei Jahren -]</description>
    <dc:publisher>Anna Licht</dc:publisher>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:date>2009-10-27T17:44:21Z</dc:date>
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    <title>Neulich im Treibsand</title>
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    <title>morgengrauen</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;mir gehen die hochhäuser &lt;br /&gt;
nicht aus dem kopf&lt;br /&gt;
der fahle himmel&lt;br /&gt;
sprünge im milchglas&lt;br /&gt;
das unkraut im asphalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über zäune geklettert&lt;br /&gt;
durch geäst gekrochen&lt;br /&gt;
heißen atem weiter im gesicht&lt;br /&gt;
im nacken den tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rennend&lt;br /&gt;
die letzten meter&lt;br /&gt;
waren die besten&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=iuUYZJuzie0&quot;&gt;.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-18T23:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5955471/">
    <title>und um den Hals des Fläschchens war ein Zettel gebunden, mit den Worten »Trinke mich!«...</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5955471/</link>
    <description>&lt;center&gt; &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=0uxeSnh_qOM&amp;feature=channel_page&quot;&gt;&lt;img title=&quot;one place in wonderland&quot; height=&quot;316&quot; alt=&quot;one place in wonderland&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/f15punkt2/images/tallerbiciosxs.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
still don&apos;t get the whole thing&lt;br /&gt;
es un poco - ¿o bastante? - loco&lt;br /&gt;
wie die meisten dinge am ende des kaninchenbaus&lt;br /&gt;
fascinación&lt;br /&gt;
about all kinds of devotion&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-22T23:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5825757/">
    <title>dienstagabendkitsch</title>
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    <description>sie sitzt am fluss&lt;br /&gt;
lässt seifenblasen schweben&lt;br /&gt;
sieht sie zerspringen&lt;br /&gt;
sie weiß&lt;br /&gt;
ihr schicksal hat sie selbst bestimmt</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-15T22:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5445700/">
    <title>confirmed missing</title>
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    <description>Es stimmt schon, was du sagst. Man wartet eben doch. Allen selbst auferlegten Spielregeln zum Trotz wartet man. Heimlich und dennoch unenttäuscht, weil sämtliche Phantasien und Vorstellungen lediglich bekräftigt werden mit jedem Tag des unvollendeten Wartens. Weil die schale Hoffnung, Gesagtes könne so gemeint gewesen sein, wie es gesagt wurde, schon lange abgestorben ist. Ganz still, ganz leise und fast ohne Todeskampf. Nahezu unbemerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sagst zu mir, dass es bitter sei, aber unvermeidbar, dass es dazugehören würde, und meinst das Gefühl des Wartens. Doch das einzig Bittere in mir ist das Gefühl, schon so lange gewusst zu haben, dass alles Warten vergebens sein würde.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-14T15:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5421484/">
    <title>nochmal von vorn</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5421484/</link>
    <description>&lt;center&gt;kreisen, tanzen, schweben&lt;br /&gt;
fallen macht nichts&lt;br /&gt;
die schneeflocken fallen auch&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-03T13:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5380523/">
    <title>Jolanda 2 :: Befreiung</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5380523/</link>
    <description>&quot;Du bist viereinhalb Jahre fort gewesen.&quot; &lt;br /&gt;
Mittlerweile war es völlig dunkel geworden, und der Regen hatte &lt;a href=&quot;http://f15punkt2.twoday.net/stories/5268834/&quot;&gt;erneut&lt;/a&gt; eingesetzt. Der alte Holzstuhl knarrte unter meinem leichten Zusammenzucken. Grundlos griff ich nach der leeren Tasse auf dem Tisch neben mir und stellte sie nach einem hektischen Blick hinein wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Vier Jahre und zwei Monate&quot;, hörte ich mich murmeln. Sie bewegte sich, doch ihr Gesicht war in der Dunkelheit nicht mehr zu erkennen. &lt;br /&gt;
&quot;Das macht es nicht besser. Du hast sie doch nicht mehr alle. Einfach abhauen. Keiner weiß, wo du bist. Dann zweimal im Jahr eine Postkarte schreiben, es ginge dir gut, du würdest uns vermissen&quot;, sagte sie mit gepresster Stimme, mich ansehend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Und dann einfach hier auftauchen, und bei &apos;nem Kaffee drüber reden wollen? Stirbst du jetzt, oder was?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nein, ich sterbe nicht.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie atmete tief durch, schien wieder ruhig, während sie dennoch nach ihrem Tabakbeutel griff und begann, sich eine weitere Zigarette zu drehen. Früher hatte sie weniger geraucht. Dafür war sie impulsiver gewesen, sie hatte die Distanziertheit mir gegenüber nie so lange ausgehalten. Damals war sie aber auch lediglich aufgesetzt gewesen, die Distanziertheit. Vier Jahre und zwei Monate früher. Sie hatte sich verändert, ich konnte es unter der Maske erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was willst du dann hier? Jetzt?&quot; &lt;br /&gt;
Etwas ratlos zuckte ich mit den Schultern. Schon zu Anfang hatte ich nicht so recht gewusst, was ich sagen wollte, jetzt gab es für mich nichts mehr zu sagen. Was ich suchte, begriff ich, würde ich nicht bekommen. Der Mensch, der mich hätte lossprechen können, existierte so nicht mehr. War verschwunden zwischen Warten, Ungewissheit, Wut und vier Jahren und zwei Monaten Leben, von denen ich keine Ahnung hatte, in denen ich nur als Absender auf halbjährlichen Postkarten augetaucht war. Überraschung. Nur die Schulden zwischen uns und der flaue Nachklang unwideruflich falscher Entscheidungen waren geblieben. Der Regen wurde stärker, und der Wind drückte sich geräuschvoll in Winkel und Ecken des Giebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wirst du dich jetzt stellen?&quot;, fragte sie, den Blick wieder in das bewegte Nichts vor dem Fenster gerichtet, und entzündete die Zigarette. Das Aufflammen erzeugte eine kurze Reflexion ihres Gesichts in der Scheibe. Für eine Sekunde fragte ich mich, ob das nun doch noch ein letztes Mal die Frau von früher gewesen war, die mir vertraute Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann suchten sich auch meine Augen einen unbestimmten Punkt in der cyangesprenkelten Schwärze, mein Kopf voller Bilder aus den letzten Jahren, durchmischt mit der Angst vor den bevorstehenden; Fluchtgedanken, dem lebensbegleitenden Drang nach Weite um mich herum. Nach Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie frei kann man schon sein, wenn man nicht loslassen kann, was man loswerden muss?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dieser Text ist für die Ausgabe &lt;b&gt;Befreiung&lt;/b&gt; des Projekts &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://chaosplanet.phlekmaz.de/kurzschluss/&quot;&gt;Kurzschluss&lt;/a&gt; &lt;i&gt;von &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://chaosplanet.phlekmaz.de/&quot;&gt;bastiH&lt;/a&gt; &lt;i&gt;entstanden. Während der Produktion kam außer etwas veralteter Hardware kein Lebewesen zu schaden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch viel Befreienderes gibt es von&lt;br /&gt;
frau cassiopeia im &lt;a href=&quot;http://www.neubaublog.de/?p=1465&quot;&gt;gastbeitrag beim neubaublog&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://nureinhobby.org/karatekueken/2008/12/11/you-gotta-fight-for-your-right-to-kuchen/&quot;&gt;karatekueken &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://chaosplanet.phlekmaz.de/2008/12/11/kurzschluss-4-verheerende-verwechslung/&quot;&gt;bastih&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Patsy Jones mit &lt;a href=&quot;http://www.septemberrave.com/639&quot;&gt;gastbeitrag bei saripari&apos;s septemberrave&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-11T09:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5297698/">
    <title>herbst - zeit - lose</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5297698/</link>
    <description>es ist so einsam ohne dich,&lt;br /&gt;
haucht dir der herbst ins ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit mir, schreist du zurück,&lt;br /&gt;
war es doch noch viel einsamer.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-03T18:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5268834/">
    <title>Jolanda 1</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5268834/</link>
    <description>Wir saßen am Fenster, im Halbdunkel der Dämmerung, und einige letzte, träge Regentropfen malten neue Wege in das Durcheinander ihrer kleineren Artgenossen auf dem kühlen Glas. Irgendwo heulte ein Motor auf und die hektische Geschäftigkeit auf den Hinterhöfen, die mit Beendigung des Regens fast sofort wieder eingesetzt hatte, drang als vertraute Geräuschkulisse hinauf zu uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und lange sog sie den Rauch der selbstgedrehten Zigarette in sich ein. Mit betonter Lässigkeit hielt sie sie zwischen den Spitzen von Daumen und Zeigefinger. Ich kannte sie lange genug, um den Schild zu sehen, den sie so um sich zu erichten wusste. Das Paradoxon: körperlich nicht mehr sie selbst, sondern eine Maske, eine Figur, war dieser Zustand derjenige, der einen Einblick in sie als Person ermöglichte, der es ihr als Person ermöglichte, sich frei unter Menschen zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sah mich nicht an; nicht während des Inhalierens und auch nicht während sie den Qualm nach einem kurzen Moment des Innehaltens wieder in einem flachen Strahl aus Lunge und Mund entweichen ließ. Blicklos starrte sie durch die Fensterscheibe. Ein-, zweimal zuckte ihre Unterlippe, so als würde sie - endlich - beginnen zu sprechen, doch das kurze Beben erstarb jedes Mal in der schweren Stille der Küche.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-20T20:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5261012/">
    <title>nimm alles fort</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5261012/</link>
    <description>&lt;center&gt;der wind lässt die farben auf die straße regnen&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-16T21:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5086763/">
    <title>Am Ende</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5086763/</link>
    <description>Rückblickend sieht alles wie so oft viel kleiner aus als es wirkte, während du dich unaufhaltsam und unabwendbar darauf zu bewegt hast. Groß und bedrohlich schon aus der Ferne, vermögen bestimmte Dinge sich zu schieren Ungeheuern auszuwachsen, bist du erst in ihren Schatten getreten und dein Blickfeld vollständig von ihnen ausgefüllt. Allein mit dir selbst fallen dann die Entscheidungen, die dich handeln lassen - weitergehen oder verharren, &lt;i&gt;Angst ist nur ein Gefühl&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter du dich im direkten Anschluss von den Ereignissen entfernst, um so kleiner wirken sie, wie Bahnhöfe beim Blick aus dem Abteilfenster, die immer schneller schrumpfen, wenn der Zug an Fahrt gewinnt. Sachen bleiben zurück, Menschen, auch einige Gedanken und sicherlich Gefühle, während irgendwo bereits der nächste Bahnhof auf dich wartet, hunderte Anschlussverbindungen inklusive.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin jedoch wirst du die Fahrt genießen, die Landschaften an dir vorbeiziehen lassen und den Wolken Namen geben. Das Schlimmste hast du hinter dir.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-26T23:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/5044370/">
    <title>im zuge dessen</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/5044370/</link>
    <description>Das Kind hält den Kopf in die rosa Wolken im Fenster und schnappt begeistert nach lauwarmer Luft. Die Frau blickt stumm hinaus, das Mädchen spielt mit den Messern. Das Kind wirbelt durch die spiegelverkehrten Weinberge, die Frau sitzt still und fürchtet sich. Das Mädchen spielt mit den Messern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kind tanzt. Die Frau weint. Das Mädchen spielt mit den Messern.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-07T16:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/4860306/">
    <title>zu hause</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/4860306/</link>
    <description>Irgendwann war es egal, in welche Richtung sie blickte - der Putz bröckelte von allen Wänden in großen Stücken, und unter ihm traten die Risse im ächznden Mauerwerk zutage, einige schon so breit, dass sie ihre geballte Faust hätte hinein stecken können. Doch das tat sie nicht, denn durch die Risse hindurch konnte sie nur verschwommene Umrisse in der Dunkelheit ausmachen, deren Bewegungen sie schnellerund flacher atmen ließ. Sie wusste, was da auf sie zu kam, es waren alte Bekannte, und sie würde allein mit ihnen sein.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-13T18:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/4850136/">
    <title>cat content</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/4850136/</link>
    <description>Immer und immer wieder dreht sie die gleiche Runde durch den kleinen, halbdunklen Raum, reibt sich am gesplitterten Holz der alten Wände, dreht mit den Samtpfoten jedes Blatt, das der Wind hineingetragen hat. &lt;br /&gt;
Sie kennt keine Geduld und übt sich doch in ihr. &lt;br /&gt;
Immer wieder beschnuppert sie die altbekannten Ecken und Gitterstäbe, jede und jeden einzeln und ausgiebig, noch immer in der Hoffnung auf Veränderung, auf eine Note, die es erlaubt, so zu tun, als sei ein neues Kapitel im Käfig aufgeschlagen. Als dauere das Warten im Nichts auf Etwas erst wenige Sekunden.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-09T11:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/4814620/">
    <title>Karusselbst</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/4814620/</link>
    <description>Der Wind, der eben noch von vorne kam, entschlossen Eiskristalle in jede Pore des erstarrten Gesichts presste, beginnt ganz unerwartet sich zu drehen. &lt;br /&gt;
Fetzen von blauem Frühlingshimmel lassen sich trotzig durch den Wolkenwall blicken, im kalten Wehen finden sich unvermittelt laue Strömungen, wärmer werdend, die Wetterfahne knarrt ungelenk.&lt;br /&gt;
Auch sie dreht sich, blickt sich selber an, blickt in sich, wo alles in- und auseinander läuft, umeinander kreist. Die Zeiger bewegen sich rückwärts, &lt;i&gt;alles auf Anfang&lt;/i&gt;, denkt sie im Wind, &lt;i&gt;nur wollen&lt;/i&gt;, weiß sie sich windend und will.</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-26T11:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://f15punkt2.twoday.net/stories/4779475/">
    <title>funktionstüchtig</title>
    <link>http://f15punkt2.twoday.net/stories/4779475/</link>
    <description>Es ist fast schon unheimlich, wie schnell sich das menschliche Gehirn an Situationen anpasst, Neues zu Gewissheit und Normalität werden lässt und den Orgnismus so zum Weitermachen befähigt. Wo an einem Tag noch jegliche synaptische Verbindungen zum Verständnis fehlten, bahnen sich die zunächst panisch kreisenden Gedankenströme über Nacht ihren Weg, verknüpfen Nervenzellen miteinander, laufen die Strecke einige Male ab und der Rest der biologischen Einheit folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange es wohl dauern mag, bis sie die alten Wege nicht mehr nutzen, sich Schlaglöcher bilden und ganz langsam der Löwenzahn durch den Asphalt bricht?</description>
    <dc:creator>Anna Licht</dc:creator>
    <dc:subject>[- konturverneinend -]</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Anna Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-12T11:45:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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