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the key is the secret

Jetzt mal im Ernst.
Eigentlich ist es traurig, dass erst das volksvertreterische Durchwinken der Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten das Thema Datensicherheit im allgemeinen Bewusstsein nach oben spült. Ich kann mich da nicht ausnehmen, bisher habe ich aus reinster Bequemlichkeit die "was soll schon passieren"-Mentalität an den Tag gelegt. Aber damit ist jetzt Schluss, ich fange an zu lesen.

Warum?
Weil man nie weiß, was morgen illegal, terroristisch motiviert oder einfach nur verdächtig ist. Dies wiederum kann schneller als einem lieb ist, dazu führen, dass private Firmen, gerne auch welche, die nicht ganz unbefangen sind, den vollen Zugriff auf die Festplatte erhalten.
Schön.
Die eigenen Texte, Arbeiten, Photos, Quellcodes, Termine, E-Mails und was sonst noch so auf Rechnern rumfliegt in den Händen der Privatwirtschaft, also genau da, wo man sie am liebsten haben möchte. Nicht, dass ich glauben würde, staatliche Einrichtungen hätten höhere Anforderungen an Datensicherheit und generell den Umgang damit, nein, nein, aber die hab' wenigstens ich im weitesten Sinne beauftragt.

Da draußen sind ein großer Haufen Stümper, Fanatiker und geldgesteuerte Interessenvertreter, die auf legalem und ilegalem Wege Zugriff auf unsere privatesten Daten und Lebensbereiche erlangen können.

Ich habe keine Lust mehr, hilflos daneben zu stehen und mit entsetztem Gesicht auf den mehr als fahrlässigen Umgang mit unseren Grundrechten und damit letztlich den Steelen unserer Gesellschaft zu starren.
Machen wir's ihnen wenigstens schwer, nutzen wir die Technik.

u.a. via fixmbr