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Zur Beruhigung

Wieso mag eigentlich niemand außer mir Fenchel bzw. Fencheltee?
Bin ich pervers?

Fenchel-Möhren-Gemüse
schnell und schmackhaft zu Kartoffeln und Nudeln

4 Möhren waschen und kleinschneiden
1 Fenchel ebenso

Olivenöl erhitzen und Möhren reinwerfen,
etwas Honig dazu und unterrühren,
ein bisschen eindampfen lassen,
Fenchel dazu,
Salz, Pfeffer und was man sonst so für passend hält
(Chilischoten passen immer),
so lange dünsten bis die genehme Bissfestigkeit erreicht ist,
Sauerrahm drüber,
fertig.

Gerne Parmesan dazu.

Und Reste kann man prima mit Feta strecken.

Mahlzeit.
MoniqueChantalHuber (Gast) - 10. Nov, 01:54

keine sorge, das ist bestimmt keiner pervertierte vorliebe, hoff ich - und klau mir das rezept.

Anna Licht - 10. Nov, 19:36

Nun, das beruhigt mich dann doch etwas. Nach dem entsetzten Blick, den mir - wieder mal - ein Gast beim Angebot von Fencheltee entgegenwarf, schlichen sich leise Zweifel ein. Nur der Gesichtsausdruck beim Anblick des frischen Fenchels, den ich daraufhin aus dem Kühlschrank zog, ging noch mehr in die kulinarische Leistengegend.

Dann bleibt mir zu wünschen: gutes Gelingen und guten Appetit!
wort-wahl - 12. Nov, 10:28

ich bin ja auch fenchelgegener, zugegeben. aber der herr wolf, den könnten sie beglücken damit.
ich nehme dann bitte ein glas rotwein, wenn's recht ist. dann würde ich ihnen beim fenchel-essen zusehen - und wäre trotzdem glücklich.

Herr Wolf - 12. Nov, 12:32

Ach,

wie recht Sie haben. Glücklich machen täte mich das wirklich. Noch glücklicher natürlich als das bloße Rezept machte mich natürlich eine Kombination aus Ihnen beiden, einer Flasche Rotwein und dem Fenchelgemüse.

Man wird ja noch mal träumen dürfen.
Anna Licht - 12. Nov, 23:08

Wie, nur eine Flasche?
Herr Wolf, da kenne ich Sie aber besser.
Ansonsten schließe ich mich den Wünschen an. Aber warten Sie nur, es dauert nicht mehr lange, dann verschlägt es mich zurück in die alte Heimat. Dann importieren wir Sie, Frau Wahl, in unserer Eigenschaft als Coprominente und Groupies und machen Sie und uns betrunken. Vorher gibt's was zu essen, das allen schmeckt, und den Fuhrpark vom Nachbarn decken wir noch ab.

Ich mag haben, dass meine Prüfungen hinter mir liegen (zeitlich).

Hab ich erwähnt, dass eine Klassenkameradin von mir nach Freakbert Friedberg zieht?
Herr Wolf - 13. Nov, 12:30

Eine Flasche pro Person natürlich.

Anders hätte das doch keinen Sinn ergeben.
Soll ich eigentlich auch schon nach Stellen für Sie Ausschau halten, wo ich schon für mich suche?

Nein, haben Sie nicht erwähnt, aber jetzt, wo Sie es erwähnen, kann man Ihre Klassenkameradin aber auch nur bedingt beglückwünschen.
Andererseits gibt es ja schlimmere Städte als FB.
Herr Wolf - 12. Nov, 12:29

Ich erkenne die Perversion,

wenn ich sie sehe.* Und in Fenchel kann ich nicht ansatzweise etwas Perverses entdecken.

Außer in dem von neulich, da hatte sich ein seltsames, dunkelbraunes Insekt eingenistet, das sah schon eher unappetitlich in meinen Augen aus.

Ganz im Gegensatz zu Ihrem Rezept, das sieht recht appetitanregend aus. Und das, obwohl ich gerade erst gegessen habe.

_____________________
* An diesem Satz kann man mal sehen, wie günstig es ist, zwischen Groß- und Kleinschreibung zu trennen, Sie wüßten sonst vielleicht nicht, ob ich Sie oder die Perversion meine.

Anna Licht - 12. Nov, 23:23

Naja, so ein Insekt weiß schließlich auch, was gut ist.
Wobei ich den Fenchel eindeutig gekocht und insektenfrei bevorzuge. Und auf einem Teller oder in einer Tasse, statt um mich herum.

Groß- und Kleinschreibung ist, eh, ganz groß.
Aber nicht so groß wie die Möglichkeit, immer mehr Worte aneinander zu hängen und so ein neues zu bilden.
Mein Wort des Tages ist eindeutig "Klassifizierungsausprägungsinformationen".
Nehm' ich beim nächsten Galgenmännchen.
Herr Wolf - 13. Nov, 12:26

Schwanzhund?

Ist "Klassifizierungsausprägungsinformation" denn ein Wort? Es erinnert mich zwar stark an die Worthülsen aus Stellenanzeigen, andererseits ist das ja auch keine richtige Sprache, wenn da ein Senior Consultant Trainer Manager Sales Legal gesucht wird.
Anna Licht - 13. Nov, 23:32

"Klassifizierungsausprägungsinformationen" liefern die tatsächlich vorhandenen Ausprägungen der per PROC -äh- GLM? in SAS auf Zusammenhänge mit anderen Variablen untersuchten Merkmale, die mittels Klassifizierung beschrieben sind. Kann man prinzipiell auch für stetige Variablen machen, ist aber eher nicht ratsam, vor allem nicht bei großen Fallzahlen.

Eigentlich sind das alles keine echten Wörter.
Herr Wolf - 14. Nov, 09:12

Wahrscheinlich

sind das auch keine echten Dinge. Das erschwert mir zumindest den Umgang damit.

Wenngleich das auch viele Ökotrophologen über Enzyme und die davon katalysierten Reaktionen sagen, weil ihnen das alles zu verwirrend spezifisch klein und gleichzeitig zu gesamtkomplex erscheint.

Andererseits ergibt es durchaus Sinn, was sich hinter den Klassifizierungsausprägungsinformationen verbirgt, wenn Sie das so definieren. Glücklicherweise muß ich das aber nicht anwenden. Dazu verstünde ich es doch zu wenig.
Anna Licht - 14. Nov, 12:16

Manchmal zweifle ich auch

an dem, was mir als Realität verkauft wird.
Dann aber, obwohl mein Mariechen nach rechts tanzt, bekomme ich mit einem Mal Lust auf multiple lineare Regressionen und deren Hintergründe. Es ist direkt unheimlich, aber bestimmt gleich wieder vorbei, wenn ich erstmal was im Magen habe.

Weiß gar nicht, was Deine Fachkollegen haben, Enzyme spielen doch blos Eimerkette^^
vaLe (Gast) - 23. Feb, 00:39

ungenießbar

Keine Ahnung, krieg ich nicht runter das Teufelszeug. Ist mein Hassgemüse #1, noch vor sämtlichem anderen Anisolgrünzeug