Freitag, 9. November 2007

Nach Hause

Als ich vor zweieinhalb Jahren vom Ort meiner Kindheit aus durch die Lahnaue fuhr, zum Freund, und ich wusste, es würde das letzte Mal sein für lange Zeit, und die Apfelbäume in der morgenkühlen, dunstigen Luft vom Licht der aufgehenden Sonne umspielt wurden, da schlich sich ein Kloß in meine Kehle, ungefähr so groß wie eine Faust, und es drückte mir die Kehle zu.

Heute, nachdem der erste Schnee unter dem immer mal wieder tiefblauen Himmel schon längst wieder weggeschmolzen ist, als die Sonne sich auf den Weg hinter die sturmzerzausten Hügel des Donautals macht, um auf ihrem Weg sämtliche Möglichkeiten von Rot auf die Fetzen der Wolkenfront zu projezieren, merke ich, wie schnell man an Orten ankommen kann, wie schnell sie sich ins Herz einnisten, wie schnell sie Lücken hinterlassen können.

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[- die worte der anderen -]
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[- formaler selbstinzest -]
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